Merkblatt für Kontaktpersonen

Sie sind eine enge Kontaktperson eines COVID-19-Falls und sind vollständig geimpft bzw. genesen.

  • Als enge Kontaktperson gilt:
  • Kontakt ab 2 Tage vor bis 14 Tage nach positivem Test/Symptombeginn
  • Ohne Maske: Aufenthalt im Nahfeld <1,5m und >10 min, Gespräch im Nahfeld unabhängig von der Dauer
  • Kontakt mit Sekreten aus dem Respirationstrakt
  • >10 Minuten Aufenthalt im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Aerosolkonzentration
  • Sie sind von Quarantäne-Maßnahmen befreit und müssen nicht zu Hause bleiben.
  • Andere Haushaltsmitglieder können ebenfalls zur Arbeit, zur Schule oder in die Kita gehen.
  • Sie müssen dennoch Ihre privaten und beruflichen Kontakte auf ein Minimum reduzieren. Unvermeidliche Kontakte nur unter Mund-Nasen-Schutz, Abstand und Lüftung (AHA + L).
  • Achten Sie auf Symptome bis Tag 20 nach dem letzten Kontakt zum Positivfall (Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Fieber, Durchfall, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Veränderung des Geruchs- und Geschmackssinns). Symptome müssen mittels PCR abgeklärt werden.
  • Bei Symptomen begeben Sie sich sofort in Quarantäne.

Achtung! In einem Ausbruchsgeschehen müssen sich ggf. auch geimpfte bzw. genesene Kontaktpersonen testen lassen. Befolgen Sie die Anweisungen des lokalen Gesundheitsamtes.

Wenn Sie Symptome entwickeln, rufen Sie Ihren Hausarzt oder den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst an: 116 117. Es wird ein Abstrich zur PCR-Untersuchung veranlasst.

Bei lebensbedrohlichen Zuständen wählen Sie den Notruf: 112. Weisen Sie dabei auf den Status als Kontaktperson hin.

Verdienstausfall bei Quarantäne:

Erwerbstätige, die durch Quarantänesituationen Verdienstausfall erleiden, können eine Entschädigung nach § 56 IfSG erhalten. Alle Informationen einschließlich des Online-Antragsformulars finden Sie unter: https://ifsg-online.de. Zuständig ist das LAGuS, Versorgungsamt Schwerin.

Landesamt für Gesundheit und Soziales                                                                                    Verband der Ärzte im ÖGD MV

 

 

Sie sind eine enge Kontaktperson eines COVID-19-Falls und sind nicht oder unvollständig geimpft bzw. nicht genesen.

  • Als enge Kontaktperson gilt:
  • Kontakt ab 2 Tage vor bis 14 Tage nach positivem Test/Symptombeginn
  • Ohne Maske: Aufenthalt im Nahfeld <1,5m und >10 min, Gespräch im Nahfeld unabhängig von der Dauer, Kontakt mit Sekreten aus dem Respirationstrakt
  • >10 Minuten Aufenthalt im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Aerosolkonzentration
  • In der Regel werden Sie von der positiv getesteten Person über Ihren Status als enge Kontaktperson informiert. Die Information kann auch über Gemeinschaftseinrichtungen (Schulen, Kitas etc.) erfolgen. Das lokale Gesundheitsamt nimmt nur noch in Ausnahmefällen Kontakt zu ihnen auf.
  • Für die Unterbrechung von Infektionsketten ist es dringend empfohlen, sich als enge Kontaktperson auch ohne behördliche Anordnung abzusondern. Ist eine entsprechende Allgemeinverfügung im jeweiligen Landkreis erlassen, sind Sie hingegen verpflichtet, sich in Quarantäne zu begeben.
  • Die Quarantäne dauert volle 10 Tage nach dem letzten engen Kontakt mit dem/der Infizierten. Ein Test am Ende ist nicht notwendig, sofern bei Ihnen keine Symptome auftreten.
  • Achten Sie auf Symptome bis Tag 20 nach dem letzten Kontakt zum Positivfall (Halsschmerzen, Husten, Schnupfen, Fieber, Durchfall, Kopf- und Gliederschmerzen sowie Veränderung des Geruchs- und Geschmackssinns). Symptome müssen mittels PCR-Test abgeklärt werden.
  • Halten Sie in Ihrem Haushalt möglichst eine zeitliche und räumliche Trennung von anderen Haushaltsmitgliedern ein.
  • Die Quarantäne kann verkürzt werden, wenn frühestens nach Ablauf des 5. Tages nach dem letzten Kontakt mit dem/der Infizierten ein PCR-Test beim Hausarzt oder im Testzentrum gemacht wird und ein negatives Ergebnis vorliegt.

ODER:

  • Die Quarantäne kann verkürzt werden, wenn frühestens nach Ablauf des 7. Tages nach dem letzten Kontakt mit dem/der Infizierten ein Schnelltest (kein Selbsttest) in einer qualifizierten Teststelle gemacht wird und dieser Test negativ ist.
  • Das negative Testergebnis bewahren Sie bitte auf und legen esggf. dem Arbeitgeber vor; nur auf Anforderung ist es dem Gesundheitsamt vorzulegen.
  • Keine Verkürzung der Quarantäne bei Tätigkeit im medizinischen oder pflegerischen Bereich mit direktem Patientenkontakt.

Wenn Sie Symptome entwickeln, rufen Sie Ihren Hausarzt oder den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst an: 116 117. Bei lebensbedrohlichen Zuständen wählen Sie den Notruf: 112. Weisen Sie dabei auf den Status als Kontaktperson hin.

Verdienstausfall bei Quarantäne:

Erwerbstätige, die durch Quarantänesituationen Verdienstausfall erleiden, können eine Entschädigung nach § 56 IfSG erhalten. Alle Informationen einschließlich des Online-Antragsformulars finden Sie unter: https://ifsg-online.de. Zuständig ist das LAGuS, Versorgungsamt Schwerin.

Landesamt für Gesundheit und Soziales                                                                                       Verband der Ärzte im ÖGD MV

Merkblatt für Infizierte

Bei Ihnen wurde eine

SARS-CoV-2-Infektion festgestellt.

  • Sie müssen zu Hause bleiben und dürfen keinen Besuch empfangen (häusliche Isolierung).
  • Halten Sie in Ihrem Haushalt möglichst eine zeitliche und räumliche Trennung zu anderen Haushaltsmitgliedern ein.
  • Die Isolierung endet in der Regel mit Ablauf des 14. Tages nach erstem positiven PCR-Test oder Symptombeginn. Das lokale Gesundheitsamt beendet die Isolierung.
  • Wenn Sie geimpft sind und keine Symptome haben, besteht die Möglichkeit, dass Sie nach einer erneuten PCR-Untersuchung frühzeitig aus der Isolierung entlassen werden. Die zweite PCR-Untersuchung erfolgt nach frühestens 5 Tagen. Das lokale Gesundheitsamt entscheidet über die Entlassung aus der Isolierung.
  • Sie sind dafür verantwortlich, unverzüglich alle Ihre engen Kontaktpersonen im privaten und beruflichen Umfeld zu informieren. Erstellen Sie für Nachfragen eine Liste der engen Kontaktpersonen.
  • Als enge Kontaktperson gilt:
  • Kontakt ab 2 Tage vor bis 14 Tage nach positivem Test/Symptombeginn
  • Ohne Maske: Aufenthalt im Nahfeld <1,5m und >10 min, Gespräch im Nahfeld unabhängig von der Dauer
  • Kontakt mit Sekreten aus dem Respirationstrakt
  • >10 Minuten Aufenthalt im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Aerosolkonzentration
  • Weisen Sie die Kontaktpersonen darauf hin, dass das lokale Gesundheitsamt nur noch in Ausnahmefällen Kontakt aufnehmen wird. Die Einhaltung von Absonderungsmaßnahmen ist notwendig, um Infektionsketten zu unterbrechen!

Wenn Sie Symptome entwickeln oder sich Ihre Symptome verschlechtern, rufen Sie Ihren Hausarzt oder den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst an: 116 117. Informieren Sie medizinisches Personal über Ihren positiven Test. Bei lebensbedrohlichen Zuständen wählen Sie den Notruf: 112.

Verdienstausfall bei Quarantäne:

Erwerbstätige, die durch Quarantänesituationen Verdienstausfall erleiden, können eine Entschädigung nach § 56 IfSG erhalten. Alle Informationen einschließlich des Online-Antragsformulars finden Sie unter: https://ifsg-online.de. Zuständig ist das LAGuS, Versorgungsamt Schwerin.

Landesamt für Gesundheit und Soziales                                                                                    Verband der Ärzte im ÖGD MV

Informationen zur aktuellen Infektionslage

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte Postanschrift: PF 11 02 64, 17042 Neubrandenburg

An alle gemäß Schulgesetz des Landes MV berücksichtigten Schulen

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte

Vollzug des Gesetzes zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz — IfSG)

hier: Bescheid zur Umsetzung von Maßnahmen zur Begrenzung der Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 im Bereich der Schulen

Sehr geehrte Frau Schulleiterin, sehr geehrter Herr Schulleiter,

aufgrund des aktuell hohen Infektionsgeschehens im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte weise ich zur Verhinderung und Verbreitung der Coronavirus SARS-CoV-2-Krankheit (COVID 19) hiermit folgende Schutzmaßnahmen an:

  1. Untersagung aller schulischen Veranstaltungen unter Teilnahme externer Besucher bzw. externer Mitwirkender (innerhalb und außerhalb desSchulgeländes und der Schulgebäude) für den Zeitraum vom 29.11.2021 bis 21.12.2021.Die Schulveranstaltungen gemäß Teil 7 Schulgesetz Mecklenburg-Vorpommern (SchulG M-V) der öffentlichen Schulen oder schulische Veranstaltungen, die der Umsetzung der Pflicht aus § 117 Satz 2 SchulG M-V der Schulen in freier Trägerschaft dienen, sind von dieser Untersagung ausgenommen.
  2. Untersagung von ein- und mehrtägigen Klassenfahrten (innerhalb und außerhalb des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte) für den Zeitraum vom 29.11.2021 bis 07.01.2022
  3. Anordnung täglicher Testpflicht aller Schülerinnen und Schüler sowie aller Lehrerinnen und Lehrer sowie aller an der Schule Beschäftigten am Testort Schule gemäß § 1 a Satz 2 Punkt 1 – 3 der 3. Schul-Corona-Verordnung M-V für die Zeit vom 29.11.2021 bis 21.12.2021. Die tägliche Testpflicht erfasst auch geimpfte und genese Personen.

Begründung:

Der Landkreis beabsichtigt weiter die vollständige Öffnung der Schulen trotz steigender lnzidenzen und der Einstufung in die Stufe „rot“ im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte seit nunmehr drei Tagen.

Der Inzidenzwert im Zeitraum der vergangenen 7 Tage (hier: Stand 24.11.2021) beträgt im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte 410,8 je 100.000 Einwohner. Die 7-Tage-Inzidenz der Hospitalisierungen beträgt 9,7; die ITS-Auslastung wird mit 17,7% angegeben.

Die Analyse der Fallzahlen nach altersbezogenen Inzidenzen zeigt in den letzten 4 Wochen einen überproportionalen Anstieg in der Altersgruppe 05. — 15. Lebensjahren, der sich noch einmal in der dazugehörigen Elterngruppe (35 — 45 Lbj.) widerspiegelt. Hier besteht dringender Interventionsbedarf, um mittelfristig das Schulmanagement nicht zu gefährden.

Im Schulbereich der Müritzregion, wozu die Ämter Malchow, Röbel/Müritz, Seenlandschaft Waren, Malchin am Kummerower See und die Stadt Waren (Müritz) gehören, liegt der 7-Tage-Inzidenzwert mit einem Wert von 387,48 (Stand: 22.11.2021) besonders hoch, weshalb hier zusätzliche Schutz­maßnahmen ergriffen werden müssen.

Rechtliche Grundlagen für die getroffenen Maßnahmen sind §§ 28 Abs. 1, 28a Abs. 1 S. 1 Nr. 16 IfSG i. V. m. § 9 Abs. 1 der 3. Verordnung zur Eindämmung der Atemwegserkrankung COVID-19/Übertragung von SARS-CoV-2 im Bereich von Schule (SchulCoronaVO M-V).

Die Zuständigkeit des kreislichen Gesundheitsamtes ergibt sich aus § 2 Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 Nr. 1 h) und Nr. 8 b) IfSAG M-V.

Ohne Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens droht eine sich exponentiell steigernde Verbreitung des Virus COVID 19 in der Bevölkerung. Aus diesem Grunde ordnet das kreisliche Gesundheitsamt die o. g. Maßnahmen an. Schulveranstaltungen unter Teilnahme nicht zum Schulbetrieb gehörender Personen führt die konsequente Trennung der Kohorten im Schulbetrieb ad absurdum. Die Vermischung der nach Rahmen-Hygiene-Plan Schule gebildeten Gruppen während der Veranstaltung mit weiteren – nicht zum Schulbetrieb gehörenden – Personen führt zu einer vermehrten Infektionslast. Geplante Weihnachts- und weitere Veranstaltungen mit Chören und Darstellungen und das dazu gehörende Publikum sind daher ungeeignet, der Verbreitung des Virus entgegenzutreten. Ausgenommen von der Untersagung sind schulische Veranstaltungen nach gemäß Teil 7 Schulgesetz Mecklenburg- Vorpommern (SchulG M-V) der öffentlichen Schulen oder schulische Veranstaltungen, die der Umsetzung der Pflicht aus § 117 Satz 2 SchulG M-V der Schulen in freier Trägerschaft dienen. Diese Veranstaltungen haben einen überschaubaren Teilnehmerkreis und es muss davon ausgegangen werden, dass die vorgegebenen Maßnahmen der 3. Schul-Corona-Verordnung in ihrer aktuellen Fassung stringent durchsetzbar sind und somit die Verbreitung des Virus allein durch mögliche Abstandshaltung unterbunden werden kann.

Die Untersagung ein- und mehrtägiger Klassenfahrten dient ebenso der Verhinderung der Verbreitung des COVID19-Virus. Durch die Nutzung der Verkehrsmittel oder der Übernachtungsmöglichkeiten durch mehrere Schülerinnen und Schüler bzw. ihren Begleitpersonen ist die Einhaltung des Mindestabstands nicht gegeben. In den vergangenen Monaten ist gerade auf solchen Fahrten die Verbreitung des Virus erfolgt.

Die Anordnung zur täglichen Testpflicht am Testort Schule sowohl für alle Schülerinnen und Schüler als auch Lehrkräfte und sonstige an Schule Beschäftigten gilt für die Schulen, deren Sitz im Gebiet der Ämter Amt Röbel-Müritz, Amt Malchow, Amt Seenlandschaft Waren, Amt Malchin am Kummerower See bzw. der Stadt Waren (Müritz) liegt. Diese Maßnahme ist unabhängig vom Impf- bzw. Genesenenstatus durchzuführen. Der Landkreis hat vier Regionen gebildet, in der die Inzidenzen- und die Hospitalisierungsrate berücksichtigt werden. Die Region „Müritz“ beinhaltet die v. g. Ämter und die Stadt Waren (Müritz), da die Sdhuleinzugsbereiche einerseits, aber auch die Beziehungen der Einwohner andererseits im familiären bzw. beruflichen Umfeld in dieser Region einen großen Bezug in der Bevölkerung haben.

Das tägliche Testerfordernis macht sich in dieser Region erforderlich, weil der 7-Tage-Inzidenzwert hier seit dem 09.11.2021 über 300 liegt und ein weiteres Anwachsen der 7-Tages-Inzidenzwerte in der prognostischen Betrachtung bevorsteht. Die lokalen Fallzahlen weichen signifikant von den Entwicklungen in den anderen Regionen ab, deren 7-Tages-Inzidenzen stabil um 230 Fälle/7 Tage und 100.000 Einwohner verharren.

Die lnzidenzkurve ist in dieser Region als exponentiell, in den übrigen Regionen noch als linear zu beschreiben. Dies spiegelt sich auch im Bereich der Bildungseinrichtungen wider; hier sind 1/3 der betroffenen Einrichtungen in der Region Müritz lokalisiert. Dabei liegt der Anteil der vollständig geimpften und Genesenen an den Neuerkrankungen deutlich über 50%. Daher wird ein tägliches Testerfordernis auch für Genesene und Geimpfte gesehen, da auch diese Überträger des COVID-19-Virus sein und somit eine Infektionslast in die Schulen tragen können. Tests werden den Schulen zur Verfügung gestellt. Schülerinnen und Schülern bzw. sonstige an der Schule Beschäftigte, die sich dieser Anordnung entziehen, ist der Zutritt zur Schule zu verwehren bzw. sind unverzüglich in die Häuslichkeit zu entlassen. Diese Anordnung ist trotz etwaiger entgegenstehender Entscheidungen der Schule (eventueller Schulkonferenzbeschluss, Tests auch in der Häuslichkeit durchführen zu können) für den Zeitraum vom 29.11. bis 21.12.2021 zu beachten.

Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist beim Landkreis Mecklenburgische Seenplatte — Der Landrat — Platanenstraße 43 in 17033 Neubrandenburg einzulegen. Der Widerspruch kann innerhalb der genannten Frist auch bei einem der auf Seite 1 genannten Regionalstandorte eingelegt werden.

Mit freundlichen Grüßen

i. A.

Dr. Cornelia Ruhnau Amtsleiterin Gesundheitsamt

i. A.

Dirk Rautmann Amtsleiter

 

Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern • D-19048 Schwerin

An die

Eltern, Erziehungsberechtigten und Sorgeberechtigten

Präsenzunterricht absichern — Hygienemaßnahmen an Schulen umsetzen

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

trotz der steigenden Corona-Infektionszahlen und der Einschränkungen im öffentlichen Leben bleiben Schulen und Kindertagesstätten geöffnet. Das ist eine wichtige und richtige Entscheidung. Das Wohl der Kinder und Jugendlichen muss für uns alle an erster Stelle stehen.

Übereinstimmend sind sich alle Beteiligten einig, dass der Unterricht in Präsenz einerseits die beste Garantie für Bildungs- und Chancengleichheit und für erfolgreiche Schulabschlüsse ist und andererseits die beste Grundlage für die psychische Gesundheit der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen ist. Aus diesem Grund haben alle Maßnahmen, die zurzeit ergriffen werden, das Ziel, den Unterricht in Präsenz weiter zu ermöglichen und landesweite Schulschließungen zu verhindern.

Die dynamische Entwicklung des Infektionsgeschehens geht auch am Schulbetrieb nicht spurlos vorüber. Mit dem heutigen Tag gab es an den Schulen in Mecklenburg-Vorpommern 443 aktive Infektionsfälle mit dem Coronavirus. Davon sind insgesamt 423 Schülerinnen und Schüler und 20 Lehrkräfte an 123 Schulen betroffen (LAGuS-Bericht – Stand 24.11.2021). Das bedeutet aber auch, fast 99% der Schülerinnen und Schüler im Land nicht von Infektionen oder Quarantänemaßnahmen betroffen.

Dies ist aktuell für uns eine gute Nachricht.

Weil der Schutz der Gesundheit im Vordergrund steht, bleiben die Einhaltung der bestehenden Hygienemaßnahmen und die Impfkampagne die zentralen Elemente, um eine Eindämmung des Infektionsgeschehens zu erreichen und gleichzeitig den Präsenzunterricht für Schülerinnen und Schüler weiterhin abzusichern. Dazu ist es notwendig, dass die Hygieneregeln wie u. a. das Tragen der Mund-Nase-Bedeckung, Händewaschen, Abstände einhalten, Lüften eingehalten werden. Die bestehenden Hygienemaßnahmen, wie beispielweise das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung, am besten jedoch einer medizinischen Maske (OP-Maske) und die Umsetzung der Teststrategie, sind wichtige und effektive Bausteine zur Eindämmung des Infektionsgeschehens.

Dringend empfohlen wird das Tragen des aus medizinischer Sicht sichereren Mund-Nase-Schutzes (OP-Maske).

Dies wird von den Gesundheitsexperten in unserem Land ausdrücklich bestätigt.

Es ist davon auszugehen, dass – aufgrund der anhaltenden Infektionslage – alle an Schule Beteiligten, zunächst bis zu den Weihnachtsferien, eine Maske tragen werden. Das Tragen von Masken hat sich in der Pandemie als besonders wirkungsvolle Maßnahme erwiesen.

Ein weiterer wichtiger Baustein in der Pandemiebekämpfung ist die Testpflicht, um Infektionsketten frühzeitig zu erkennen und zu unterbrechen. Die Häufigkeit der Testungen wird zukünftig erhöht werden. Dazu wird es gesonderte Hinweise geben.

Ebenfalls eine wesentliche Maßnahme für den Erhalt des Präsenzunterrichtes für alle Kinder und Jugendlichen ist das Impfen. Eine hohe Impfbeteiligung im Umfeld ist ein Garant für den Schutz aller Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte oder andere an den Schulen Beschäftigten. Nur so kann sicher verhindert werden, dass sich Kinder über die Erwachsenen anstecken und umgekehrt. Nur so können Viruseinträge, die zumeist von außen in die Schulen kommen, reduziert werden. Des Weiteren empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) auch Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren eine Impfung. Dies ermöglicht, dass auch die Kinder dieser Altersgruppe effektiv vor dem Cerona-Virus geschützt werden können.

Neben dem Impfschutz stellt die Einschränkung von Kontaktmöglichkeiten nach wie vor ein wirksames Vorgehen dar, um der Ausbreitung des Corona-Virus zu begegnen. Alle nicht unbedingt notwendigen Kontakte sollten vermieden werden. Es wird empfohlen, alle Gespräche mit den Lehrkräften, wenn es möglich ist, digital oder telefonisch zu führen. Bitte betreten Sie das Schulgelände und das Schulgebäude nur in äußerst dringenden Fällen und in Absprache mit den Lehrkräften.

Die Landesregierung überprüft die bestehenden Hygiene- und Schutzkonzepte stetig und wird diese entsprechend weiterentwickeln, um den Schulbetrieb in Präsenz abzusichern. Der Schutz und die Gesundheit aller Schülerinnen und Schüler sowie aller an der Schule Beschäftigten genießt dabei jederzeit hohe Priorität.

Um die Herausforderungen gemeinsam mit Erfolg zu meistern, sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen. Schützen Sie sich selbst, schützen Sie Ihre Angehörigen und tragen Sie bitte dazu bei, Schulen regulär im Präsenzbetrieb offen zu halten. Für Ihre Bereitschaft und Unterstützung danke ich Ihnen sehr.

Ich wünsche Ihnen alles Gute und vor allem Gesundheit.

Mit freundlichen Grüßen Im Auftrag

gez. Dr. Birgit Mett

Elternbrief vom 23.11.2021

Sehr geehrte Eltern,

wir, die Mitglieder des Fördervereins der Grundschule Am Papenberg, wenden uns heute mit einer Bitte an Sie. Unser Ziel ist es, eine Bibliothek für unsere 350 Schülerinnen und Schüler einzurichten. Es soll ein Ort sein, an dem sich die Kinder wohlfühlen, der zum Lesen und Lernen einlädt und eine Erweiterung des Unterrichtsangebots ermöglicht. Darüber hinaus kann eine Schulbibliothek die Neugier auf Bücher wecken, Lesefreude erhalten und Werte vermitteln. Dafür benötigen wir finanzielle Zuwendungen sowie Bücherspenden.

Gerne stellen die Kinder Ihnen unser Projekt in einem kurzen Video vor.

Folgen Sie hierfür einfach unserem Link: https://www.youtube.com/watch?v=NJxrKF5nIbE

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung.

Senden Sie Geldspenden bitte an:

Förderverein der Grundschule Am Papenberg

Müritz-Sparkasse

DE86 1505 0100 1714 0011 44

Verwendungszweck: Schulbibliothek

 

Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenbescheinigung.

Mit freundlichen Grüße

Ute Roddeck

Vereinsvorsitzende

 

Elterninformationsabend am 04.11.2021

Sehr geehrte Eltern,

wir möchten Ihnen mitteilen, dass der Informationsabend für die zukünftigen Schulanfänger am 04.11.2021 wie geplant unter Einhaltung des Hygienekonzeptes stattfindet. Wir weisen nochmal daraufhin, dass die 3-G-Regel eingehalten und ein Nachweis am Haupteingang vorgelegt werden muss. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass Pro Kind nur ein Elternteil teilnehmen kann. Einlass ist ab 18.00 Uhr.

Die Schulleitung

Elternbrief vom 03.11.2021

Sehr geehrte Eltern,

wir möchten Sie darüber informieren, dass an unserer Schule vermehrt Corona-Neuinfektionen aufgetreten sind. Wir bitten Sie, in der nächsten Zeit die Corona-Haustests besonders sorgfältig durchzuführen. Sollte in einer Klasse ein positiver Fall auftreten, der durch einen PCR-Test bestätigt wurde, wird die Klasse dann täglich zu Hause und in der Schule getestet. Die Klasse wird als „Kohorte“ (Klassenleiter beschult die Kinder den ganzen Tag, Pausen werden separat durchgeführt) beschult. Falls Quarantäne angeordnet wird, erhalten die Kinder Aufgaben für den Distanzunterricht. Beachten Sie bitte, dass bei Erkältungssymptomen Ihres Kindes kein Schulbesuch erfolgen sollte.

Die Schulleitung